Die Arbeiten werden aus Tonplatten und Ton-Halbkugel-Elementen zusammengestellt. Anschließend werden sie mit Engobe bemalt und einmalig bei 1.000 bis 1.100 °C im Ofen gebrannt. Engobe ist eine Schlickerbemalung, d.h. zum weißen Ton werden Oxyde beigegeben wodurch sich im Ergebnis die Farbe definiert. Damit habe ich mir meine eigene Farbskala erstellt, die mit verschiedenen Tonsorten abgestimmt wurde - z.B hat Limoges aus Frankreich eine sehr starke rosa Färbung.
Nach dem Brennen der Arbeit wird sie häufig mit Bienenwachs behandelt. Dies ergibt einen ausgesprochenen sanften Glanz - eine Technik, wie sie auch schon bei den präkolumbianischen Gefäßskulpturen angewendet wurde. Wenn erforderlich, wird nach dem Brennen auch der Bienenwachs mit Farbpigmenten angereichert. Hierüber lassen sich Teile der Form hinsichtlich der Farbe nochmals intensivieren.
Damit ist Farbe ein wesentlicher Bestandteil meiner Skulpturen. Sie wird nicht wie so häufig angenommen dekorierend angewendet, sondern unterstützt und akzentuiert die Form! Der von mir verwendete Ton ist ein stark schamottierter Ton.